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ATACAMA - ein Wort das für den Globetrotter von magischer Bedeutung ist. Gehört die Atacama Wüste doch zu den trockensten der Welt. In manchen Regionen hat es seit dreihundert Jahren nicht mehr geregnet, also seit Ankunft der ersten Spanier.
Für den Naturfotografen, im speziellen für den Landschaftsfotografen, stellt die Atacama eine außergewöhnliche Landschaft dar. Nicht gerade ums Eck, die Reise von Wien nach San Pedro de Atacama im Norden Chiles dauert gute vierundzwanzig Stunden. Für mich, eines meiner Traumziele, das ich schon lange mit der Großformatkamera bereisen wollte. In San Pedro de Atacama hatten wir unsere Basis, mit dem Geländewagen konnten wir von der Oase aus unsere Ziele bequem erreichen.
Vorbei an der Salar de Atacama, welche sich auf 2300 Metern Höhe über 3000 Quadratkilometer erstreckt erreicht man die Lagunen Miscanti und Meniques. Es sind zwei wunderschöne Seen umgeben von Vulkanen und Hängen, die mit dem goldgelb leuchtenden Bacha brava Gras bewachsen sind. Unweit davon befindet sich die Salar Aguas Calientes, für mich eine der schönsten und farbigsten Lagunen in der Atacama, vielfältig und abwechslungsreich. Die Salzlagunen sind Heimat vieler Flamingos, bemerkenswerter weise in einer Seehöhe von über 4000 Meter.
Naturfotografie und im speziellen Großformatfotografie im chilenischen Altiplano bedeutet natürlich einiges an körperlicher Anstrengung, in Höhen zwischen 2400 und 4200 Meter sind selbst kurze Wanderungen mit hundert Höhenmeter Differenz sehr anstrengend. Wenn es mir zeitlich möglich ist, will ich eine weitere Reise in die Atacama Wüste machen. Es gibt noch viele tolle Plätze zu erkunden, um meine Bildauswahl im Bereich der Landschaftsfotografie zu erweitern.
Atacama Seite 1 - Seite 2