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Ein paar Autominuten von San Pedro entfernt liegt das Tal des Todes - Valle de la Muerte - ein dramatischer Name für ein wunderschönes Wüsten Tal, welches touristisch total erschlossen ist. Wenn die meisten Besucher bereits auf dem Heimweg sind beginnt die für den Fotografen beste Zeit. Nach dem Sonnenuntergang kommen die feinen Farbnuancen zur Geltung, welche im gleißenden Sonnenlicht nicht zu sehen sind.
Neben San Pedro liegt auch das Tal des Mondes - Valle de la Luna. Herrliche Motive soweit das Auge reicht. Sonne, Kälte, Wind und sehr seltene Niederschläge formten hier das Salzgebirge. Die Cordilleras de Sal besteht zum Großteil aus Salz, welches an vielen Stellen ausblüht und die Landschaft wie leicht vom Schnee angezuckert aussehen lässt. Im Hintergrund immer präsent, der erloschene Vulkan Licancabur.
Von Calama aus ist San Pedro de Atacama auf einer asphaltierten Straße bequem zu erreichen. Die kleine Oase inmitten der Atacama Wüste, hat sich seit einigen Jahren zu einem Hotspot entwickelt. Touristen aus aller Welt benützen den kleinen Ort als Ausgangspunkt für den Besuch der Atacama Wüste.
Nur einige Autominuten vom Ortzentrum entfernt beginnt die tolle Szenerie. Allerdings tagsüber teilweise total überlaufen, Busse voller Touristen und fragwürdige Aktivitäten wie Sandsurfen, strapazieren die sensible Landschaft über Gebühr. Die Verantwortlichen versuchen mit Fahr- und Betretungs- Verboten der Situation einigermaßen her zu werden. Fotografisch gesehen sind die Bedingungen hervorragend, die relativ niedere Lage von San Pedro und der Salar de Atacama erleichtern Wanderungen mit der Großformatkamera im Gebäck. Lediglich der häufig sehr starke Wind, der auch stürmisch sein kann, schränken die Möglichkeiten in der Naturfotografie ein. Wie immer verwende ich die Linhof Großformatkamera für die Landschaftsfotografie.
Atacama Seite 1 - Seite 2